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Blogeinträge
KI und Textwriting: Zu KI wird viel geschrieben – und gesprochen. In meinem letzten Blog äusserte ich mich selbst ausgesprochen negativ. Dieser Blogg taucht noch etwas tiefer in die Materie. Vor fünf Jahren, als KI noch ziemlich am Anfang war, fürchteten sich viele vor den Auswirkungen und erschufen Horrorszenarien. Die Maschinen würden das Kommando übernehmen und uns regieren. Wir würden zu Sklaven der KI. Der KI wurde demnach eine tatsächliche Intelligenz zugesprochen: Die Intelligenz, selbstständig Handlungen vorzunehmen. Unkontrollierbare Handlungen. Was hat das mit Schreiben zu tun? Viel. Kennen sie Dario Amodei? Er ist KI-Forscher und Unternehmer. Anfang März 2026 wurde sein Unternehmen Anthropic, das sich auf KI spezialisiert hat, von der US-Regierung als Sicherheitsrisiko eingestuft und damit dem US-Militär die Nutzung der Software verboten. Die Sache ist nur: Das US-Militär setzt bereits KI anderer Anbieter in der Kriegsführung ein. Dieses Beispiel zeigt, was passiert, wenn eine Errungenschaft wie die KI, in die falschen Hände gerät. Als Bürger und Bürgerin kann dagegen wenig getan werden. Die Gesetzte werden von Regierungen erlassen oder umgangen. KI in Verbindung mit einer Waffe birgt heute wirklich Gefahren unkontrollierbarer Ausmasse, doch nur wenn sie eben in die Hände von Menschen gerät, die Schlechtes damit im Sinn haben. Dass der KI vorsichtig begegnet wird, kommt nicht von irgendwoher. Doch wo lauern die Gefahren, wenn KI dazu verwendet wird um Texte zu generieren? Wollen wir das überhaupt? Was sind die Chancen der KI in diesen Feldern? Auch wenn ich eher Kontra-KI bin, lehne ich sie nicht grundsätzlich ab. Diese Website beispielsweise hätte ohne das KI-Programm ChatGPT wahrscheinlich kaum realisiert werden können. Die auf der Website erhältlichen Texte und Bücher sind hingegen frei von jeglicher KI. Da ich meine Texte ausschliesslich selbst produziere, weiss ich so gut wie nichts über die Textproduktion mit KI. Ich kann deshalb schlecht beurteilen, ob KI-Texte besser sind und in welcher Hinsicht. Daher besteht bei mir aus schriftstellerischer Perspektive kein Bedarf von der KI Gebrauch zu machen, ausser sei dies zur Illustration meiner Geschichten, wie dies etwa bei der Kinderbuchreihe ‚De Gaggifrosch’ geschehen ist/wird. Nichtsdestotrotz bin ich wachsam und gespannt, wie sich die KI noch in diesem und den nächsten Jahren entwickeln wird, denn der sogenannte Fortschritt ist in diesem Bereich besonders rasant und kaum noch aufzuhalten. Mir ist schliesslich der lieber, der die KI zur Textgenerierung einsetzt anstatt zur Kriegsführung. In diesem Sinn wünsche ich eine kreative und bezüglich KI sinnvoll eingesetzte Zeit. Mögen wir uns durch die KI von der modernen Sklaverei befreien und uns wieder zu uns als selbst denkenden, fühlenden und handelnden Individuen führen. Sarah, März 2026
Digital literature: Welchen Sinn hat das Schreiben von eigenen Texten in einer Welt, die erste Erfahrungen mit ki-basierten Erzeugnissen machen durfte? Diese Frage und wohin uns die künstliche Intelligenz (Achtung: die KI ist eine Intelligenz, die bei menschlichen Wesen weder in vergleichbarer Form anzutreffen ist, noch mit einer dem Menschen zum Gebrauch stehenden Intelligenzen mithalten könnte, wo doch KI bereits das Vorhandensein eines auch nur minimalen Intellekts abgesprochen werden muss, da zur Urteilsbildung mindestens ein Wertesystem vorauszusetzen ist) >vgl.) noch führt, ob sie überhaupt in der Lage ist, zu führen, bildet einen Teilaspekt dieses Artikels, der an die uns jederzeit und frei verfügbaren natürlichen Intelligenzsysteme appellieren und hingegen diese preisen will. Die hier geteilten Überlegungen, über Board geworfene Selbstzweifel und eingenommenen Standpunkte können als Gedankenstütze zur persönlichen Reflexion und als Anlass, (wieder) von der eigenen Kreativität gebrauch zu machen, gelesen werden. Als freischaffende Autorin, Bloggerin und Unternehmerin liegt mir einiges an Authentizität, Sachlichkeit, Ehrlichkeit und Transparenz. Zudem ist mein Anliegen, durch die Originalität meiner Erzählungen, Kurztexte, Bücher, kurz meiner künstlerischen Erzeugnisse einen Mehrwert und Qualität anzubieten. Deshalb stand für mich schon vor der Entscheidung, meine Texte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, fest, ausschliesslich selbst generierte und geschliffene Inhalte in die Welt zu lassen. Diese Entscheidung fiel leicht, doch liessen Zweifel selbstverständlich nicht lange auf sich warten. Dabei half mir, mir bewusst zu machen, mich als Schriftstellerin, welche digitale Texte herausgibt, mich einem Konkurrenzkampf mit der KI entziehen zu können. Dies basiert auf dem einfachen Grundgedanken, ein Mensch zu sein - keine Maschine. Solange ich mich als fehlbar akzeptieren kann (Ja, sogar die KI ist fehlbar!), darf ich das Erzeugen von Kunstwerken lieben und geniessen. Ich denke, Win-win-Situation für uns, wenn ich der Maschine meine Gedanken und Bilder eingeben kann - statt andersrum. Mit dieser gedanklichen Säule eröffne ich hier eine unbefangene und mutmachende (mir selbst und hoffentlich auch vielen anderen) Perspektive auf die Angelegenheit. So und um jetzt doch noch etwas ROMANtischer zu werden: Mein Traum, wenn jedes Individuum sich an eigenen oder gemeinschaftlich entstandenen Werken erfreuen könnte. Wer bei mir viel Gesäusel und langatmige Liebesromanzen sucht, ist vermutlich auf der falschen Seite. Literaturgeschichtlich lasse ich mich hauptsächlich vom Realismus inspirieren und von Autor*innen der Moderne. Dazu gehören Sally Rooney, John Green und viele weitere. Ebenfalls dem Thema zugehörig und mir eine Überlegung wert ist Live-Literatur. Live-Literatur vor seiner Reformation beinhaltete Autorenlesungen, Spoken-Word-Performances und Literaturfestivals. Denkbar wären literarische Anlässe, bei denen Produzierenden bei der Schöpfung von Literatur zugeschaut oder um ein neues Wort zu schöpfen, zugelesen werden kann. Das Publikum wird zum Zeuge der Entstehung von Literatur. Dies gäbe Begeisterten als auch, was die Eigenständigkeit betreffend Skeptischen einen Rahmen, sich von der Dienstleistung eines Schriftstellers oder einer Schriftstellerin zu überzeugen (ab zehn Anfragen diesbezüglich lasse ich mich gerne auf einen derartigen Versuch ein). Ein paar weitere Sätze möchte ich den Alleinstellungsmerkmalen digitaler Literatur widmen. Ich sehe Entwicklungsspielraum diesbezüglich, weil gerade Literatur, die elektronisch bezogen und konsumiert werden kann, einige Vorteile bietet, welche bisher noch nicht angesprochen wurden. Ein Text ist mehr als nur Worte auf Papier. Das müsste seit der Digitalisierung um so klarer sein, mehr noch, werden in die Überlegung auch sprachwissenschaftliche Forschungsschwerpunkte miteinbezogen. Die Texte in digitaler Form sind geeigneter für Veränderungen und Weiterentwicklungen. Einerseits können Texte vom Urheber oder der Urheberin wieder und wieder überarbeitet werden. Andererseits werden Leser und Leserinnen sich der Dynamik von Literatur bewusst und welche Wirkung gerade die Veränderung von nur einem Wort auf die ganze Interpretation eines Werks haben könnte. An diesem Punkt lasse ich das Geschriebene wirken und gehe über vom Kunstprodukt, dem Werk, zur Künstlerin oder dem Künstler. Gerade in einem Zeitalter, in welchem sowohl Ebooks als auch traditionelle Buchformen erhältlich sind, müssen sich KünstlerInnen, die mit ihrer Gabe in der Welt bestehen wollen, früh Gedanken dazu machen, wie sie ihre schriftstellerischen Leistungen zur Verfügung stellen wollen. Besonders die Frage des geistigen Eigentums konfrontiert die Künstlerin oder den Künstler mit einer Herausforderung. Indem ich meine Texte und Bücher direkt auf meiner Website zum Verkauf anbiete, bin ich mir zumindest etwas sicherer, direkt am Klienten zu sein und dadurch für den Leser oder die Leserin zu schreiben, statt über den Umweg eines Verlags und Buchhandels. Das gibt mir als Autorin auch eine Verantwortung und eine Aufgabe, der ich mich umso demütiger widmen kann. Meine Leser und Leserinnen sollen den Mehrwert spüren, denen ich ihnen auf diese Weise zukommen lassen möchte. Die digitale Literatur ist meines Erachtens ein Feld voller ungeahnter Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Diese ungenutzt zulassen, wäre ein wenig einfältig. In diesem Sinn freue ich mich darauf, weiter für Euch schreiben zu dürfen. Sarah, Februar 2026
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Mail: sarah_hediger@icloud.com
Forms-Formular öffnenÜber die Autorin
Nach dem Gymnasium an der Alten Kantonsschule Aarau studierte Sarah Hediger an der Universität Basel erst Soziologie und Deutsche Philologie. Den Bachelor machte sie in den Sportwissenschaften am DSBG und in Deutscher Philologie. Neben dem Schreiben, spielt sie Fussball, Klavier oder fährt Snowboard. Ihr erster Roman, 'Struggles After Eight', der genaugenommen ein Theaterroman ist, erschien im Februar 2026. Daneben veröffentlichte sie Kurzgeschichten und ein erstes Kinderbuch in der Reihe 'De Gaggifrosch'.